Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal

NEU.N: „Ein Werk von kultureller Bedeutung.“

Das jüdische Altersheim in der früheren Königstraße 73

Im Jahr 1901 wurde die wohlhabende Witwe Johanna Goldberg, geb. Simon, 70 Jahre alt und damit alt genug, an ihr Ende zu denken und an das der anderen Greisinnen und Greise der jüdischen Gemeinde – früher war man früher alt. Konsequenterweise stiftete eine schöne Summe zu dem Zweck, ein modernes jüdisches Altersheim zu errichten – damals eine auch in der nichtjüdischen Gesellschaft noch junge Idee. Am 24. September 1913 wurde das „Froweinsche Haus“ in der früheren Königstraße 73 schließlich als Altersheim eingeweiht. Johanna Goldberg war 1906 gestorben und kam selbst darum nicht mehr in den Genuss des Stiftungszwecks. Niemand ahnte zu diesem Zeitpunkt, welche wechselhafte Geschichte das Haus bis in die Gegenwart erleben sollte. 

Gesellschaftsraum im jüdischen Altersheim (Archiv Begegnungsstätte Alte Synagoge)