Otto Roche Forum in der Bergischen Volkshochschule, Auer Schulstraße 20

Der Schlüssel würde noch passen

Moskauer Erinnerungen

Die renommierte und vielfach ausgezeichnete Publizistin und Menschenrechtlerin Irina Scherbakowa stellt ihr neues Buch vor.

In ihrem neuen autobiografischen Buch teilt die bedeutende russische Oppositionelle Irina Scherbakowa ihre Erinnerungen an das Leben in Russland nach der Perestroika. Die Mitbegründerin der Menschenrechts- Organisation Memorial, die 2022 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, verwebt dabei eigene Erfahrungen und gesellschaftliche Betrachtungen eng mit der russischen Geschichte und Politik des 20. Jahrhunderts.

 

Seit 2022 lebt die Historikerin, Germanistin und Publizistin Irina Scherbakowa im Exil in Tel Aviv und Deutschland. Ausgehend von ihrem Leben in Moskau und der Wohnung mit vielen Familienerinnerungen und Erbstücken, die sie und ihr Mann zurückließen, reist sie in die Zeit zurück. Sie berichtet vom Alltag und vom politischen Aufbruch in Russland zu Beginn der 1990er Jahre. Sie beschreibt die ungewohnte Freiheit und wie die Menschen – mehr schlecht als recht – damit umzugehen lerrnten. Scherbakowas Thema ist auch ihre bis heute andauernde, aktive poliitsche Tätigkeit, ihr Kampf gegen Staatsterror und für die Aufarbeitung des Stalinismus und das scheinbar unaufhaltsame Abgleiten Russlands in die Diktatur.

 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk Wuppertal/ Solingen/ Remscheid und der Bergischen Volkshochschule

 

Eintritt 5,00 €, Studierende frei

(Foto: Doro Zinn)