Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal

„Was sind das für Zeiten, wo Ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist…“

Politische Lyrik im Exil, vorgestellt von Dr. Christian Klein, Bergische Universität Wuppertal

Es liest Maresa Lühle.

 

Die Machtübernahme der Nationalsozialisten markiert einen Einschnitt in der deutschsprachigen Literatur der 1920er und 1930er Jahre. Politisch engagierte Autoren wie Bertolt Brecht verließen bereits im Februar Deutschland und gingen ins Exil. Für viele änderten sich die Lebensumstände grundlegend. Kurt Tucholsky, einer der bedeutendsten scharfsinnigsten Schriftsteller der Weimarer Republik, lebte bereits seit 1924 nicht mehr in Deutschland; 1933 wurde er als einer der ersten Schriftsteller ausgebürgert und verstummte nahezu im Exil. Schon vor der Machtübernahme warnte er vor der Bedrohung durch den Nationalsozialismus.

 

Der Literaturwissenschaftler Dr. Christian Klein richtet an diesem Abend den Blick auf die politische Lyrik als einen Bereich der Exilliteratur und stellt ausgewählte Autor*innen vor.

Eintritt: 5.00 €

Veranstalter: Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal, Katholisches Bildungswerk Wuppertal/ Remscheid/ Solingen, Bergische Universität Wuppertal, Gedok und Literaturhaus Wuppertal e.V.

Karikatur von Günther Strupp, 1912-1996 (aus. Struppzeug. Die kuriose, unheile Bilderwelt des Günther Strupp, Berlin 1970, S. 59)