Polizeipräsidium Wuppertal, Friedrich-Engels-Allee 228

„Hüter der Verfassung“

Albert Grzesinski und die Neuordnung der preußischen Polizei nach 1924

Lesung mit Gregor Henze, kommentiert von Prof. Dr. Dietfrid Krause-Vilmar, Kassel

 

 

Albert Grzesinski? Das ist ein Name, den heute kaum jemand kennt – zu Unrecht! Denn der sozialdemokratische Gewerkschaftsfunktionär Albert Grzesinski (1879-1947) war in der Weimarer Republik von 1925 bis 1926 und von 1930 bis 1932 Polizeipräsident in Berlin und von 1926 bis 1930 preußischer Innenminister und maßgeblicher Architekt des „Bollwerks Preußen“ gegen den Nationalsozialismus. Seine politischen Reden sind Ausdruck eines unerschrockenen Einsatzes gegen alle antidemokratischen Angriffe in den spannungsreichen Zwanziger Jahren. Der überzeugte Demokrat Albert Grzesinski zählt damit zu den wichtigen Persönlichkeiten der Weimarer Republik, die auch heute noch als ermutigende Vorbilder zu gelten haben.

 

Hinweis: Um 16.30 Uhr besteht die Möglichkeit, an einer Führung durch das Polizeipräsidium teilzunehmen. Hierzu bitten wir um Anmeldung. Der Eintritt ist frei.

 

Prof. Dr. Dietfried Krause-Vilmar ist Erziehungswissenschaftler und Historiker. Einer seiner Forschungsschwerpunkte war die Aufarbeitung der Geschichte des Konzentrationslagers Breitenau und Arbeitserziehungslagers in Guxhagen.

Eintritt frei

Veranstalter: Polizeipräsidium Wuppertal und Begegnungsstätte Alte Synagoge

Albert Grzesinski (Friedrich-Ebert-Stiftung, Archiv der sozialen Demokratie 6/FOTA044004)